vorgestern, gestern und heute war ich in Rotterdam unterwegs. Und es waren drei sehr unterschiedliche Tage. Vorgestern (Donnerstag) bin ich nach einem Frühstück, das das wohl buttrigste Bamberger Hörnchen, das ich jemals gegessen habe, beinhaltet hat, zunächst mal zur Erasmusbrücke um dort eine Karte für eine Hafenrundfahet zu kaufen. Da es eine 1-stündige und eine 2,5-stündige gibt, wollte ich natürlich die 2,5-stündige. Eigentlich auch für Freitag. Allerdings gibt es diese längere Fahrt nur Samstags. Also habe ich mich für die Samstagmorgen-Fahrt entschieden. Im Anschluss daran hab ich erstmal meinen Aufenthalt in Amsterdam etwas umgeplant und mir Tickets für die dortigen Sehenswürdigkeiten besorgt. Das abgeschlossen bin ich zur Markthal gelaufen. Das ist wie der Name schon sagt eine Markthalle in der es viele verschiedene Essenstände gibt. Von überall her. Dort habe ich auch meine ersten niederländischen Pommes gegessen.
Danach bin ich zu den direkt daneben liegenden „Kubuswoningen“ gegangen. Das ist das niederländische Wort für die Kubushäuser, welche doch recht bekanntsind.
Einer dieser Kuben ist der sogenannte Kijk-Kubus. Der ist für eine geringes Entgelt (es gibt sogar Studentenrabatt) der Öffentlichkeit zugänglich. Ich muss sagen es ist anders aber auch wahnsinnig interessant. Der Aufagang geht direkt ins Wohnzimmer an das die Küche angeschlossen ist. Die Küche hat Herdplatten mit Dunstabzug und statt eines Ofens eine Mirkowelle. Oder zumindest sah das aus wie Mikrowelle statt Ofen :D dann kann man eine Etage nach oben gehen und landet in einem „Flur“ von dor gibt es noch eine Treppenach oben und zwei Türen. Die Türen füren beide zu dem einzigen Zimmer. Dieses Zimmer ist durch eine Kante des Kubus in zwei Teile interteilt aber eben in einem Raum. Die eine Seite des Kubus ist eine Art Arbeitszimmer, die andere das Schlafzimmer. Die letzte Treppe rauf war ein nicht eingerichtetes Zimmer. Ich würde ja sagen das is wie n zweites Wohnzimmer, aber was weiß man. Jedenfalls sehr interessant. Danach bin ich etwas in der Gegebd geblieben und hab mir das alles ein bisschen angeschaut. Von dort habe ich beschlossen zur Fußgängerzone zu laufen. Die heißt in Rooterdam Lijbaan. Und es war genau so wie man sich eine typische Fußgängerzone vorstellt. Allerdings ist direkt daneben auch das Stadthuis. Also das Rathaus.
Dort bin ich eine Weile geblieben und hab mich über Möglichkeiten fürs Abendessen informiert. Ich hab mich schließlich für die Vessel11 entschieden.
Das Essen war lecker und das Bier hat auch geschmeckt. Danach hab ich mich langsam aber sicher zu meinem Hostel zurück begeben. Wobei ich nicht sicher bin in wie weit Hostel es trifft. Die Unterkunft heißt CityHub und das Zimmer nennt sich auch Hub. Man hat nur Einzelzimmer (bzw Zimmer für 2 Personen). Von denen sind immer 2 zusammen ein Quader. Also jedes Zimmer hat L-Form. Bei einem ist das Bett unten, beimanderen ein Hochbett. Bad und Touletten werden geteilt. Alles im Hostel läuft über Armbänder mit Chip. Licht und Musik im Zimmer lassen sich per App steuern. Insofern war die Unterkunft schon interessant. Und ich muss sagen, ich fand es ganz angenehem. Kann ich also weiterempfehlen. Gelegen ist das CityHub in der nördlichen Innenstadt. Bur so als Info für alle die es interessiert. Wie dem auch sei. Ich hab mich zurücknin mein Hub begeben und dort den Abend mitpacken ausklingen lassen. Denn obwohl ich noch eine Nacht in Rotterdam verbringe, habe ich heute die Unterkunft gewechselt. Denn bei meiner Planung binnich auf die SS Rotterdam gestoßen. Das ist das größte jemals in den Niederlanden gebaute Passagierschiff. Heute dient es als Museums- und Hotelschiff. Aber von 1959 bis 2000 war sie ein Linien- und Kreuzfahrtschiff. Aber bevor ich dorthin bin um einzuchecken und eine Führung zu machen, bin ich heute nach einem Frühstück (das Bamberger lässt grüßen) zunächst in die Miniworld Rotterdam. Und das war auch ein Erebnis. Ich hab dort Pippi Langstrumpf, Obi Wan und Superman getroffen. Aber auch an sich fand ich es einfach beeindruckend eine so weit ausgebaut Modelleisenbahn zu sehen. Denn letztlich is es das. Auch, wenn sie deutlich ausgebauter ist, als man es privat je tun würde. Außerdem schafft es nochmal ein ganz neues Gefühl für die Dimensionen mancher Bauwerke. Dementsprechend habe ich mich dort auch etwas länger als ursprünglich gedacht aufgehalten. Dann habe ich mir eine Karte für die öffentlichen Verkehrmittel besorgt und bin nach einem kleinen Stopp am CityHub um mein Gepäck zu holen zur SS Rotterdam gefahren.
Und das Zimmer is sooo schön. Leider ohne Fenster, aber trotzdem SO schön. Nachdem ich die wichtigsten Dinge ausgepackt hatte, bin ich los um rauszufinden wie das mit der Evening Tour läuft, da ich die letzte reguläre Tour verpasst habe. Ich wurde also für die erste Eveningtour angemeldet. Die Tour sollte um 5 losgehen und eine Stunde dauern. Als ich am Treffpunkt angekommen bin, waren dort nur 4 andere Deutsche noch. Die Dame, die die Tour gemacht hat, hat uns Audiogeräte gegeben, hat aber letztlich alles selber erzählt. Wir waren gerade die erste Treppe rauf, da kamen noch 2 Niederländerinnen mit 2 Jungs dazu. Der ältere war denk ich schon in der Schule aber der jüngere noch nicht. Mit ihnen zusammen haben wir die Tour gar durchgezogen. Von derselben Reederei (Holland America Lines) ist an dem Abend aber auch ein Kreuzfahrtschiff gestartet. Die Zuiderdam. Als sie auf Höhe der Rotterdam war haben sich die Schiffe gegrüßt. Drei mal die Schiffshupe tröten lassen. Antwort abwarten und noch mal ein langes Tröten. War schon irgendwie cool :) Ansonsten war es schon mal interessant zu sehen wie damals so ein Kreuzfahrtschiff gebaut worden ist.
Abendgegessen habe ich im Schiffsrestaurant. Und zur Feier des Tages hab ich mir ein 3-Gänge-Menü geleistet. Einfach weil ich es mir verdient hatte. Und es war soooo lecker. Es folgen 3 Bilder
Vorspeise: Lachs im Kräutermantel mit Dill-Senf-Sauce
Hauptspeise: Burger (rare-medium) mit Pommes (SO gut ! ) und Salat (der war da schon weg)
Nachspeise: Romanov - ein sommerliches Dessert mit Erdbeeren, Erbeerecreme und Erdbeerparfait
Ich hab also sehr gut gegessen und dazu Chardoney getrunken. Außerdem hab ich beim Essen Loraine (ich hoffe so wird sie geschrieben) und ihren Mann (setze indischen Namen ein, den ich mir zu meiner Schande nich gemerkt hab). Die beiden sind seit 2016 verheiratet. Sie waren in ihrer Jugend (wir reden hier wirklich von Jugend. Teenagerzeit) schon mal zusammen aber haben sich getrennt als Loraine nach England zurück ist. Dann haben sie den Kontakt verloren und sie hat 2012 angefangen ihn zu suchen. Der Erzählung nach hat sie am 24.12.2014 aufgegeben und am 25.12.2014 hat er sie auf facebook angeschrieben. Das ist einfach sooo süß. Auf dem Schiff waren sie, weil er am Montag Geburtstag hat, aber nicht freibekommt. Wir haben uns dann noch eine Weile unterhalten und danach hab ich noch einen Wein am Hinterdeck genossen bevor ich natürlich noch die Captain's Bar ausprobieren musste :D Der Abend war also sehr gelungen :)
Heute gab es in Rotterdam nur noch packen und eineHafenrundfahrt. Und lasst mich euch sagen: ich wäre in diesem Hafen verloren gewesen. Der is einfach wahnsinnig groß. Gut er hat auch das größte Hafenbecken bzw er ist der geößte Hafen Europas. Das kommt ja nicht von ungefähr. Aber es ist schon echt heftig. Und ich habe auch gelernt, das Rotterdam einer der 2 oder 3 (bin nicht mehr ganz sicher) der Häfen ist, den das bis 2011 größte Schüttgutschiff anlaufen kann. Das is irgendwie echt krass. Leider hat es geregnet undman konnte nicht draußen sitzen. Aber na gut so war es eben.
Nach der Hafenrundfahrt ging es für mich nach Amsterdam. Aber das ist dann im nächsten Post dran.
Ich wünsch euch eine gute Nacht und bis bald
Juliane xx
P.S.: Noch ein Foto der Erasmusbrücke:
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